Über Uns

25 Jahre Wellesweiler Arbeitskreis für Geschichte, Landeskunde und Volkskultur e.V.

Am 13.12.1990 wurde der Arbeitskreis gegründet. Gründungsmitglieder waren: Ernst Conrad, Rudolf Gerhard, Günter Keller, Dr. Hanns Klein, Alf Müller, Karlheinz Rohrbach, Karl – Heinz Rothhaar, Walter Ruhmann, Hans Günther Sachs, Dr. Claudia Ulbrich und Martin Wolff.

Der Zweck des neuen Vereins, des ersten Vereins im Raum Neunkirchen mit einer rein historischen Zielsetzung, wurde klar in seiner Satzung definiert: Förderung der heimatkundlichen Belange auf breitester Basis, u. a. in den Bereichen Orts- und Regionalgeschichte, Boden – und Kunstdenkmalpflege, Siedlungs-, Wirtschafts- und Sozialstruktur, Namens – und Familienforschung.

Bereits im ersten Jahr seines Bestehens entwickelte sich der Verein recht gut. Innerhalb eines Jahres stiegen die Mitgliederzahl auf 29 Personen, die sich aus allen Stadtteilen Neunkirchens und darüber hinaus zusammenfanden. 51 Mitglieder tragen unseren Verein. Nach wie vor ist der Wellesweiler Arbeitskreis für Geschichte Sammelpunkt für historisch Interessierte im Raum Neunkirchen.

Der Verein begann seine Arbeit bereits im Jahre 1991 mit einem Vortragsprogramm, Bildvorträgen, Exkursionen und Führungen, zunächst für seine Mitglieder, insbesondere im Kasbruchgebiet und auf den alten Bergbaugebieten der Grube Wellesweiler. Neben seinem Engagement für die Erhaltung der gallo - römischen Bodendenkmäler im Kasbruch und auf dem Maikesselkopf ( Fliehburg ) und deren Erschließung durch entsprechende Ausschilderung war eine geplante Renovierung der Stengelkirche von Wellesweiler Anlass eines Eintretens für den Erhalt der Baulichkeiten ( Resolution vom 24.11.1994 ). 1996 entstand in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Höcherberg, mit dem der Arbeitskreis seit Jahren positiv zusammenarbeitet, der Bergbauweg Bexbach – Wellesweiler.

Ein zweiter Partner mit dem der Verein seit Jahren zusammenarbeitet ist die in Wellesweiler ansässige Aleksandra – Stiftung zur Förderung der Westricher Geschichtsforschung. Mit ihr zusammen wurden bisher neben verschieden Buchvorstellungen die Junkerhaus-Kolloquien Lokale Geschichte als allgemeine Geschichte und NS – Zeit in Neunkirchen durchgeführt.

Neben seinen Vortragsveranstaltungen ( bisher über 100 ) , Führungen, Buchvorstellungen und der Herausgabe eigener Publikationen, Sammlung von Nachlässen ist der Arbeitskreis mit der Renovierung der ehem. Wirtschaft Hoppstädter beschäftigt. In den Räumlichkeiten sind seit 2003 eine Bibliothek und ein kleines Vereinsarchiv untergebracht, in dem ehemaligen Schankraum sind können Arbeitsgruppen direkt auf das gesammelten Material des Vereines zurückgreifen und es in laufende Forschungen einbeziehen.

Daneben setzt sich der Verein für die Erhaltung des Junkerhauskomplexes ein auf dessen Gelände an einer Wiedereinrichtung der Schmiede von Daniel Hößler gearbeitet wird. Nach dem Abschluß der Innenarbeiten ist wieder eine funktionsfähige Gebrauchsschmiede entstanden, wie sie Ende des 19. Jahrhundert in jedem Dorf zu finden war. Es ist die einzige museale Schmiede im Saarland und in der Westpfalz, in der einzelne Schmiedearbeiten noch dargestellt werden könnten. Mit Beginn des Jahres 2003 ist ein Teil des Junkerhauses in den Besitz des Vereins übergegangen.

Für alle historisch interessierten Bürger, die sich aktiv an solchen Aktivitäten beteiligen wollen, sind die Vorstandstandsmitglieder Ansprechpartner, die gerne auch zu speziellen Fragen Auskunft erteilen. Ab dem 24. 03. 2012 setzt sich der geschäftsführende Vorstand wie folgt zusammen: 1. Vors. Hans Günther Sachs, 2. Vors. Christine Tietze-Ruppert, Schriftführerin Dr. Irmgard Wilhelm-Schaffer; im Beirat sind tätig: Michaela Becker, Ursula Bold, Günther Keller, Wolfgang Noll und Robert Zimmer. Die wissenschaftliche Betreuung wird von Frau Prof. Dr. Claudia Ulbrich wahrgenommen.